

BOTSWANA - Visuelle Reise durch wilde Weiten
where dreams do come true
Das Okavango Delta - unzählige Dokumentationen hatte ich darüber die letzten Jahr gesehen. Ein Ort, der so vertraut wirkte, obwohl ich ihn nur vom Bildschirm kannte.
Doch fangen wir am Anfang an:
Für Natural Selection durfte ich drei Lodges in Botswana fotografieren.
Gestartet hat der Trip in der Kalahari Wüste, bevor es dann für die zwei weiteren Lodges ins Okavango Delta ging.
Jacks Camp liegt am Rande der Makgadikgadi Salzpfanne. Ende November hatte es dort knapp 40° C und wir haben daher nicht damit gerechnet, viel Wildlife zu sehen. Das Ende der Trockenzeit bedeutet für viele Tiere, dass sie weit im Norden in der Nähe des Deltas sind.
Doch es kam anders und neben Zebra Herden, Meerkatzen und Gnus gab es auch eine dreiköpfige Löwenfamilie, die wir tagtäglich während unserer Pirschfahrten zu Gesicht bekamen.
Bild + Text
ANNA FICHTNER
Client
NATURAL SELECTION
Models
ZENZI P
ANNA F






















Unweit des Camps gibt es eine kleine Gemeinschaft der San, dem ältesten Volk Afrikas.
Und wir durften mit dem Volk ein paar Stunden durch die Wüste ziehen, sie haben uns Heilpflanzen und -wurzeln gezeigt, Skorpione geortet, gezeigt wie man Feuer macht und gesungen. Und auch wenn ich kein großer Fan von solchen "Touristen Attraktionen" bin, hat es sich gar nicht danach angefühlt. Sie haben uns ein Stück ihrer Kultur vermittelt, einen Einblick in das Leben ihrer Vorfahren gegeben und am Ende gefragt, ob wir sie ein Stück mit dem Jeep mitnehmen können. Es hat bereits gedämmert und auch sie wollen den Löwen nicht begegnen, wenn er abends hungrig durch die Steppe streift. Und genau dieser Moment, macht dieses erlebte so menschlich.
Aleks - Norwegerin, die sich im Jacks Camp niedergelassen hat, unterstützt das Volk und versucht, das Wissen dieser Menschen zu schützen und weiterzutragen. Mehr Infos hier.








Nach 3 Nächten in der Kalahari Wüste ging es weiter Richtung Norden. Das Okavango Delta wartet.
Aus erdigen, sanften Farbtönen wird saftiges Grün. Aus flirrender Hitze wird es teilweise nass und kühl. Aus endlosen Weiten wird Tümpel, Wälder, und grüne Steppe.
Aus einzelnen Oasen wird ein unendlich langes Flusssystem.
Am Flugplatz angekommen sind wir Richtung Camp gefahren und dieser Augenblick hat sich für immer eingebrannt.
Ich bin wirklich da: Im Delta, dem Ort, der mich seit Jahren immer wieder begleitet und so viele Sehnsüchte in mir ausgelöst hat. Wirklich da, mit jeder Faser meines Körpers.
Was hab ich für ein Glück!
































Eins der schönsten Erlebnisse war es im Mokoro, einem vier Meter langen Einbaum Boot, lautlos durch das Delta zu gleiten. Dem Ort beim Aufwachen zuhören und zusehen. Wie sich die Wasserlilien langsam der Sonne zu strecken und aufblühen, die Vögel die morgendliche Frische genießen und man die Löwen in der Ferne brüllen hört.












Und auch sonst sind wir jeden Morgen vor Sonnenaufgang im Camp aufgebrochen, um mit unserem Guide auf Pirschfahrt zu gehen. Und auch hier haben uns die Tiere mehr als willkommen geheißen. Wildhunde, Hyänen, Zebras, Gnus (inklusive zwei Geburten), mehr Zebras, Giraffen, Löwen, Geparden, Leoparden, Elefanten, Hippos und unzählige Vogelarten. Wir konnten uns nicht sattsehen und haben uns jedes Mal wieder gefreut. Dasitzen und beobachten, den Geräuschen lauschen, jede Bewegung verfolgen und die Anspannung in der Luft spüren, wenn die Zebras beim Grasen plötzlich aufschrecken und die Umgebung prüfen, ob nicht doch irgendwo eine versteckte Gefahr lauert.






Unser letzter Stopp des 10-tägigen Trips war eine weitere Lodge im Okavango Delta.
Erst kürzlich vor unsere Ankunft eröffnet, war ich besonders gespannt, denn außer ein paar Renderings war noch nicht viel online zu finden. Und auch hier wurden wir nicht enttäuscht.

































Am vorletzten Tag unserer Reise hab ich noch gesagt 'wenn ich noch einen Wunsch freihabe: Dann würde ich mir gerne eine Wildkatze im schönen Morgen- oder Abendlicht wünschen"
Und was soll ich sagen.. keine 12h später kam unser Guide aufgeregt zu uns, während wir gerade die Lodge fotografiert haben 'There is a Leopard close to camp, we should drive out". Gesagt, getan: Und da lag sie, ganz friedlich auf einem alten Baum, die Sonne soeben hinterm Horizon verschwunden, hat sie der Umgebung gelauscht, der Himmel hat sich von einem glühenden orange in ein zartes Rosa gefärbt und irgendwo zwischen Fotos machen und den Augenblick genießen, liefen - mal wieder - viele Tränen der Dankbarkeit meine Wangen hinunter.
Dreams do come true!


Thank you Tom + Team for making it all happen! Can't wait for our next adventure!
Danke auch an EVOC, für trockenes, sicheres Equipment! Und Danke an Fatzke, für die wunderschönen Hüte!
(PR gifts)












































































ANNA FICHTNER
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